Von diesen 3 Leadership Stilen wollen wir zukünftig mehr sehen

Von diesen 3 Leadership Stilen wollen wir da draußen zukünftig mehr sehen!

Wer sein Unternehmen noch als Monarch führt, sollte sich schleunigst umorientieren – wenn denn nicht schon ein Putsch aus dem Untertanschaft geplant ist. Leadership ist längst nicht mehr, was wir unter einer typischen Boss-Arbeiter-Beziehung verstehen: Mit dem Wandel der Arbeitswelt in die Modernisierung, den steigenden wirtschaftlichen Herausforderungen auch auf globaler Ebene und der zunehmenden Individualisierung der Arbeitnehmer müssen Hierarchien neuen partizipativen Systemen weichen. Wir stellen euch 3 Leadership Stile vor, die aktuell massiv an Bedeutung gewinnen.

Distributed, Inspirational und Artificial Intelligence Leadership

1. Distributed Leadership

Adieu dem Chef: Der „Big Boss“ ist künftig Geschichte. Beim Distributed oder „geteiltem“ Leadership wird die Führungsrolle von mehreren Personen getragen. Das heißt nicht, dass sich die Führungsebene von Aufgaben verteilenden Chefs einfach vervielfacht: Vielmehr werden die Teammitglieder aktiv in Entscheidungsprozesse mit eingebunden, tragen Verantwortung für ihre Bereiche und werden dementsprechend gefördert und gefordert. Einfaches Abarbeiten von To-Do-Listen gibt es nicht mehr – Die Kollegen müssen mitdenken und eigenverantwortlich arbeiten. Das stärkt nicht nur das Teamgefühl, sondern steigert auch die Motivation der Gruppe, was zu höherer Effizienz führt.

Für den ehemaligen Chef ist dieser Wandel anfangs unter Umständen schwierig – Immerhin muss er nun Vertrauen aufbauen, dass Prozesse auch ohne seine eiserne Hand funktionieren. Er schreitet zurück von einer kontrollierenden zu einer koordinierenden Rolle.

2. Inspirational Leadership

Einen Schritt weiter geht der Inspirational Leader. Der Chef wird hier zum Coach; zum Lifecoach unter Umständen. Das Team wird durch den gemeinsamen Sinn an der Sache motiviert, eigene Wege zu finden und sich für die Firma einzusetzen. Simon Sinek hat vor gut 10 Jahren diese Idee in die Öffentlichkeit gebracht und wird nach wie vor dafür gefeiert: Fang mit dem „Warum“ an, ist seine Botschaft. Ein Mensch, der nicht weiß, warum er etwas tut, wird schnell Fokus, Freude und Motivation daran verlieren. Für den Inspirational Leader dreht sich Teamarbeit daher stets um die eine Frage: Warum tun wir, was wir tun? Was ist der Grund, die Vision, unser Beitrag an die Welt, den wir mit unserer Arbeit erzielen? Warum wollen wir genau dies gemeinsam erreichen? Darauf aufbauend werden die Mitarbeiter inspiriert, über sich hinauszuwachsen.

3. Artificial Intelligence & Leadership

Der Mitarbeiter der Zukunft heißt AI (Künstliche Intelligenz). Das ist irgendwie traurig und irgendwie cool – fest steht, dass wir uns auf diesen Wandel einstellen und vorbereiten müssen. Teams arbeiten speziell in Industrien vermehrt mit Robotern und intelligenten Maschinen zusammen, Leader führen nur noch teilhumane Teams. Das ist besonders auf Mitarbeiterebene mit vielen Ängsten verbunden, die ein starker Leader ausgleichen muss. Herausfordernd ist hier vor allem die geteilte Rolle: Menschliche Mitarbeiter erfordern Charisma von ihrem Leader und wollen das Gefühl bekommen, mit ihm in Beziehung zu stehen. Maschinen brauchen besonders im ethischer und moralischer Hinsicht vermehrte Aufmerksamkeit. Denn, ja: Auch ein Roboter soll sich als Teil des Teams fühlen können.

„Führer“ oder „Leader“?

Dass wir weder als hierarchischer Führer gesehen werden möchten noch zukünftig für einen solchen arbeiten wollen, ist uns ein allgemeines Anliegen in einer modernisierten Arbeitswelt. Trotzdem fällt es oft schwer, die kontrollierende Führerrolle ganz aufzugeben oder es fällt uns oft gar nicht auf, wie sehr wir wieder in die Rolle des „Bosses“ zurück fallen. Zur Verinnerlichung sowie als Selbstreflexion ein Reminder:

Ein Boss sagt: „Go!“

Ein Leader sagt „Let’s Go!“

Ein Boss zieht die Gruppe hinter sich her.

Ein Leader geht mit der Gruppe mit.

 

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