Junge Frau sucht Beruf mit Zukunft

Berufe mit Zukunft. Das sind die Trendjobs 2018 🏅🔝

Hauptsache studieren, egal was – ein Studium erleichtert die spätere Jobsuche und erhöht
zugleich die Jobaussichten. So lautet zumindest der Ratschlag vieler Eltern, wenn es um die Zukunft ihrer Schützlinge geht. Aber stimmt das denn wirklich? Reicht es denn aus, einfach „irgendein Studium“ zu absolvieren, um einen Top-Job zu bekommen und was sind Berufe mit Zukunft?

Bewerbung für Berufe mit Zukunft

Nicht alle Berufe sind am Arbeitsmarkt gleich stark gefragt. Wer sich jedoch ein wenig mit Trends in der Arbeitswelt befasst, erkennt schnell die Berufe mit Zukunft und kann sich in seiner Studienwahl daran orientieren.

Arbeitslos trotz Hochschulabschluss

Im Wintersemester 2017 waren an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen knapp 328.500 ordentliche Studierende inskribiert. Auch, wenn es einen Trend zum Hochschulstudium gibt, hat sich die Anzahl der ordentlichen Studierenden in Österreich in den letzten Jahren auf diesem relativ hohen Niveau stabilisiert. Doch nicht nur die Zahl der Studierenden ist hoch. Auch die Zahl der arbeitslosen Universitätsabgänger ist es. Eine Studie vom AMS – Arbeitsmarktservice Österreich aus dem Jahr 2017 zeigt, dass die Arbeitslosigkeit unter Akademikern einen neuen Höchststand erreicht hat. Insgesamt waren im vergangenem Jahr über 28.000 Hochschulabsolventen ohne Job. Im Vergleich zum Jahr 2013 sind das um 11.000 Personen mehr. Besonders davon betroffen sind Abgänger der beliebtesten Studienrichtungen: Rechtswissenschaften, BWL und Psychologie. Warum sind so viele Studierende dieser Studienrichtungen später von Arbeitslosigkeit betroffen? Und vor allem: Worauf achten Recruiter von Unternehmen bei Bewerbern überhaupt?

Spezialisierung lautet die Devise

Auch, wenn die Zahl der arbeitslosen Akademiker steigt, sind sich Experten darüber einig, dass selbst ein unglücklich gewähltes Studium besser ist als keines und dass ein Studium immer noch der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit ist. Eine Studie des Instituts „Jaksch & Partner“ im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich hat ergeben, dass die Nachfrage am Arbeitsmarkt nach Hochschulabsolventen in den nächsten Jahren wieder um 5 Prozent steigen wird. Dabei würden Absolventen mit Studienabschluss von einer Fachhochschule in der Personalauswahl immer öfter besser gereiht werden, als die einer Universität. Grund dafür ist die Spezialisierung und Praxisorientierung in den Studien der Fachhochschulen. Überhaupt ist „Spezialisierung“ ein Schlüsselwort, wenn es um zukünftige Job-Aussichten geht.
Wer ein Massenfach wie BWL oder Jus studiert, tut gut daran, sich auf einen konkreten Fachbereich zu fokussieren, um sich so von der Masse abzuheben und um am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Denn Recruiter achten zunehmen darauf, wie effektiv erlerntes Wissen auch angewandt werden kann und weniger auf Titel oder Abschlüsse. Auch, wenn diese oft Voraussetzung für bestimmte Jobs sind.

Die beliebtesten Studienrichtungen

 

Mann beschwert sich, dass es keine Berufe mit Zukunft gibt

Die richtige Studienwahl fällt vielen jungen Menschen schwer. Gerade, wenn es darum geht, etwas zu machen, das Zukunft hat, ist die Wahl oft gar nicht so einfach.

Die beliebteste Studienrichtung Österreichs sind nach wie vor die Rechtswissenschaften auf dem ersten Platz. Auch, wenn die Arbeitslosenzahlen unter Absolventen dieses Bereichs durchaus auch steigen, erfreut sich etwa der Beruf des Anwalts nach wie vor einer großen Nachfrage. Besonders gefragt sind Rechtswissenschaftler mit erweitertem Wissen zu Informationstechnologie oder mit anderen technischen Grundfertigkeiten.
Auf Platz zwei der beliebtesten Studienfächer liegen die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ganz vorne mit dabei: die Betriebswirtschaftslehre (BWL).
Die Fächer Wirtschaftsrecht und Pädagogik belegen die Ränge drei und vier. Anglistik und Amerikanistik den fünften Platz in der Rangliste der begehrtesten Studienrichtungen.

Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung werden jedoch auch Studiengänge im Bereich der Informatik und Wirtschaftsinformatik immer gefragter. Experten empfehlen vermehrt, auf Studien in diesem Zweig zu setzen, da hier zunehmend neue Berufsfelder geschaffen werden. Vor allem im Bereich der Informationstechnologie werden Fachkräfte gesucht. Durch den rasanten Fortschritt in der Telekommunikation und der Computertechnologie haben mittlerweile IT-Produkte nahezu jeden Lebens- und Arbeitsbereich durchdrungen. IT ist eine Berufssparte mit Zukunft, soviel steht fest. Namentlich werden hier etwa Data Scientists, Cloud-Spezialisten oder Data-Architekten gesucht.

Die Top-Jobs mit Zukunft

Frau sagt, dass sie nicht mehr gratis arbeiten kann sondern einen Beruf mit Zukunft braucht

Ein noch immer wachsender Sektor mit guten Jobaussichten ist die Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Durch die Tatsache, dass sich immer mehr Städte und Regionen global positionieren und sich attraktiv gestalten wollen, um Besucher aus aller Welt anzulocken, wird es auch in dieser Sparte 2018 viele spannende und facettenreiche Arbeitsplätze geben. In diesem Kontext wird außerdem auch professionelle Kommunikation immer wichtiger:

Wer 2018 auf die Bereiche Medien und Kommunikation setzt, hat gute Jobaussichten. In Bereichen wie Content-Management, Marketing oder Public Relations werden zunehmend professionelle Arbeitskräfte gesucht. Studien wie Public Communication oder Marketing erfreuen sich regen Interesses und eines großen Zulaufs. Vor allem kreative Köpfe sind in diesem zukunftsweisenden Berufen gefragt und können auf spannende und innovative Jobs hoffen.

Aber auch traditionelle Berufe aus dem Bereich Gesundheit und Pflege gewinnen laufend an Bedeutung und verkörpern aufgrund der sozialen Komponente zugleich ein gutes Image. Arbeitsstellen in diesem Bereich wird es immer geben: Menschen werden älter und somit steigt auch der Pflegebedarf. Mit einem Bachelorabschluss kann man sowohl als Krankenpfleger oder Krankenpflegerin oder aber auch in der Beratung tätig sein. Absolviert man nebenbei noch ein weiterführendes Masterstudium, sind die Aufstiegsmöglichkeiten im Bereich des Gesundheitsmanagements sehr hoch. Auch Ärzte, Assistenzkräfte im medizinischen Bereich und Physiotherapeuten werden stets gefragt sein.

Galten die sogenannten „Green Jobs“ vor ein paar Jahren noch eher nur als eine Zukunftshoffnung, wird sich dies laut Experten bald schlagartig ändern. Alleine im Bioenergiesektor werden in den nächsten Jahren rund eine Million neue Stellen geschaffen. Der Bioenergiesektor zählt somit zu den Wachstumsfachbereichen am Arbeitsmarkt, für den es bereits spezielle Masterstudiengänge an der TU Graz sowie an der Fachhochschule in Wels gibt.

Jobbörse für deine Zukunft

Für Hochschulabsolventen, die auf der Suche nach einem tollen Job sind, oder Studierende, die neben dem Studium schon Praxiserfahrung sammeln wollen, um so die zukünftigen Jobaussichten zu erhöhen, gibt es das Studierenden-Jobportal Studo Jobs. Dort findest du über 200 Jobinserate. Egal ob Absolventenjobs, Teilzeit oder Nebenjobs, spezielle Praktika- oder Traineeprogramme – es ist für alle Fachbereiche etwas dabei. Natürlich findest du deinen Job mit Zukunft auch in der Studo-App unter „Jobs“. 😊

 

 

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