Was bedeutet User-Generated-Content?

Unter User-Generated-Content versteht man Medieninhalte, welche von den Nutzern direkt erstellt werden und nicht vom Webbetreiber.

User-Generated-Content sind etwa Inhalte wie Texte, Fotos oder auch Musik. Die Social Media Kanäle sind der Grund, warum User-Generated-Content sehr viel häufiger geworden ist. Facebook, YouTube, Instagram oder Pinterest sind jene Plattformen, die besonders beliebt sind um eigenen Content zu kreieren.

Wann ist Content user-generated?

  1. Der Content wird nicht vom Webbetreiber online gestellt, sondern vom Nutzer selbst.
  2. Der Inhalt ist für jeden frei zugänglich.
  3. Der Inhalt muss ein gewisses Maß an Kreativität aufweisen.

Beispiel für User-Generated-Content

  • Blog-Artikel
  • Videoclips (YouTube)
  • Bilder und Grafiken (Pinterest)
  • Rezensionen
  • Restaurantbewertungen
  • Lexikoneinträge (Wikipedia)

Welche unternehmerischen Vorteile ergeben sich aus User-Generated-Content?

  • Durch die Aktivität der Nutzer steigen Reichweite, Traffic und Interaktionen.
  • Kundenbindung durch Mitwirkung am Content
  • Der Inhalt wirkt glaubwürdiger und authentisch, da er von Nutzern selbst verfasst wird.
  • Durch zahlreiche Nutzer-Feedbacks wird eine laufende Produktverbesserung gewährleistet.
  • User-Generated-Content ist kostengünstiger.

Risiken die User-Generated-Content mit sich bringt

Da der Content in den Händen der User liegt, kann es leicht zu einem Verlust der Kommunikationskontrolle kommen. Shitstorms können die Folge sein. Darum müssen sich Unternehmen, welche sich User-Generated-Content bedienen, schon im Vorfeld Strategien überlegen, wie sie mit Shitstorms umgehen.

Auch rechtliche Aspekte – wie Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht – sind nicht außer Acht zu lassen.