KI-Agent-Observability: Die fünf Signale, die für Produktions-KI 2026 zählen
KI-Agent-Observability ist die strukturierte Sicht darauf, was ein KI-Agent in jedem einzelnen Schritt getan hat: welche Werkzeuge er aufgerufen hat, mit welchen Argumenten, mit welchen Ergebnissen, auf welche Schlussfolgerung hin und mit welchem Token-Verbrauch. Sie entscheidet zwischen „die KI hat irgendwas Komisches gemacht und wir kommen nicht weiter" und „hier ist die Schritt-für-Schritt-Wiedergabe, hier die Ursache, hier der Fix". 2026 ist Observability nicht mehr Kür: Für Hochrisiko-Systeme nach KI-Verordnung gilt die Pflicht zur nachgelagerten Beobachtung, Art. 26(6) verlangt mindestens sechs Monate Log-Aufbewahrung, Art. 86 das Recht auf Erklärung und Art. 73 die Meldung schwerwiegender Vorfälle. Dieser Leitfaden zeigt dir die fünf Signale, die zählen (Werkzeug-Aufruf-Traces, Schlussfolgerungs-Schritte, Quellenzitate pro Schritt, Token- und Latenz-Telemetrie, Anomalie-Erkennung), wie jedes Signal Compliance-Evidenz erzeugt und welches Minimum an „Observability"-Werkzeugen ein ernsthafter Produktions-Einsatz braucht.







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