Gemeinsamkeiten fördern massiv die Kommunikation zwischen Mitarbeitern!

Können die Mitglieder eines Teams auf Gemeinsamkeiten aufbauen, gelingt die Kommunikation zwischen ihnen besser. Es kommt zu weniger Missverständnissen und die Arbeitsprozesse laufen effektiver. Eine entsprechende Teambuilding-Maßnahme kann hier ansetzen und die Kommunikation verbessern.

Teammitglieder tauschen sich häufiger über Informationen und Ideen aus, wenn sie auf Gemeinsamkeiten aufbauen können. Das ist ein grundlegendes Prinzip der menschlichen Kommunikation (Wirtschaftslexikon Gabler). Diese Gemeinsamkeiten können sich dabei auf viele Eigenschaften beziehen: Glauben, Einstellung, Bildung, Erfahrungen usw. In einem homogenen Team ist der Austausch entsprechend hoch.

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Das Prinzip ist ganz einfach und kann wohl jeder nachvollziehen: Ist mir jemand ähnlich, tausche ich mich einfach lieber mit ihm aus. Ich werde leichter verstanden und muss mich weniger erklären. So ist der Austausch in homogenen Teams wesentlich effektiver als in heterogenen Teams. Es kommt zu weniger Missverständnissen sowie Störungen in den Arbeitsprozessen und neue Ideen werden schneller mitgeteilt.

Kommunikation führt zu mehr Gemeinsamkeiten – und andersrum

Haben die Mitglieder eines Teams hingegen wenig Gemeinsamkeiten, so ist die Kommunikation schwieriger. Das hat wohl jeder schon mal erlebt: Wenn ich versuche mich mit jemandem auszutauschen, mit dem ich keine Gemeinsamkeiten habe, so muss ich mich wiederholt erklären, stoße auf Un- bzw. Missverständnis und bin im schlimmsten Fall am Ende frustriert oder gebe sogar auf. Ist ein Team sehr heterogen, kann es entsprechend zu Missverständnissen und Konflikten kommen. Das erschwert nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern macht sie außerdem ineffizient.

Teambuilding: Mehr reden, weniger ineffizient arbeiten.

Homogenität im Team und effektive Kommunikation bedingen einander: Je mehr Austausch zwischen zwei Teammitgliedern stattfindet, desto mehr Gemeinsamkeiten können sie finden. Je mehr Gemeinsamkeiten sie gefunden haben, desto besser gelingt der Austausch.

Wie im Mini- so auch im Makrokosmos: Entsprechende Maßnahmen können effektive Kommunikation zwischen den Teammitgliedern fördern. Dies führt dazu, dass auch ganze Teams mehr Gemeinsamkeiten entwickeln, was wiederum dazu führt, dass sie sich mehr und effektiver austauschen. Und in letzter Konsequenz auch besser als Teams zusammenarbeiten.

Als Paradebeispiel möchte ich „Extreme Programming“ nennen. Bei dieser Methode der Software-Entwicklung sitzen zwei Entwickler an einem Bildschirm mit einer Tastatur. Der eine sieht dem anderen über die Schulter und im ständigen Wechsel lernt der eine vom anderen.

Gezielte Teambuilding-Maßnahmen können somit den Anstoß für langfristig effektivere Arbeitsabläufe zwischen einzelnen Kollegen, aber auch zwischen ganzen Teams geben.