Wie du mit Teambuilding die mentale Gesundheit im Arbeitsalltag förderst

Jeder von uns kennt die Situation: wir verbringen einen hohen Anteil unserer Lebenszeit in unserem Job. Idealerweise sehen wir einen Sinn in unserer Tätigkeit, wollen zum Unternehmenserfolg beitragen und Anerkennung für unsere Arbeit erhalten. Wieso dann das lebenslange Arbeiten nicht lustvoller gestalten, einen Ausbruch aus dem Alltag wagen und zugleich zur Gesundheit des Teams beitragen?

Herausforderungen suchen

Zunächst einmal betrachten wir die Herausforderungen, mit denen sich Arbeitsgruppen herumschlagen. Es gibt ein haariges Projekt, indem sich immer nur Schwierigkeiten auftun. Das Team sitzt täglich Stunden am Besprechungstisch, zu einer Lösung ist es bis dato noch nicht gekommen. Ist doch klar! Jeder in diesem Team tickt anders, jeder hat andere Stärken und jeder sieht das Problem aus einer anderen Sichtweise. Was das Team also braucht, ist eine neue Herausforderung – fern ab von dem alltäglichen Tun. Eine neue Umgebung kann helfen, kreative Ideen zu generieren und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Teambuilding ist eine Möglichkeit, die Kompetenzen im Team zu stärken und gemeinsam an einer Lösungsstrategie zu arbeiten. Daraus können Erkenntnisse gewonnen und für die tägliche Arbeit eingesetzt werden.

Lösungsorientiertes Handeln fördern

Teambuilding funktioniert nach bestimmten Mustern. Neben den herausfordernden Aufgaben, die im Team gelöst werden, kann sich jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen. Es geht nicht darum, den Fokus auf das Problem zu legen, sondern lösungsorientiert durch den „Aufgabendschungel“ zu wandern. Durch die starke Zusammenarbeit aller, um ans Ziel zu gelangen, entwickelt sich ein Gefühl der Zugehörigkeit zur Gruppe. Während man die Aufgabe alleine womöglich nicht geschafft hätte, kann hier jeder seine Stärken einbringen. Erfolg in der Gruppe schafft Verbindlichkeit – diese lässt wiederum ein Gefühl der emotionalen Bindung entstehen. Das Erlebnis ist zudem auch gut für Körper und Geist, also absolut gesund – ohne Nebenwirkungen!

Emotionale Bindung als „side-effect“

Ich gebe zu, von emotionaler Bindung als „side-effect“ zu sprechen, ist etwas untertrieben. Auch wenn es für viele beim Teambuilding nicht unbedingt im Vordergrund steht, sind Emotionen für die Entwicklung mentale Stärke zu den anderen Mitgliedern, aber auch fürs Unternehmen von großer Bedeutung. Eine emotionale Bindung zum Unternehmen ist wesentlich für die mentale Gesundheit der Mitarbeiter. Wir alle wissen, fühlt man sich wohl, trägt das zum generellen Wohlbefinden und zur Gesundheit bei. Wenn es uns im Unternehmen gut geht, sind wir auch mental gestärkt und können mehr leisten.

Das „Zuckerl“ im harten Business

Teambuilding fördert also nicht nur die lösungsorientierte Haltung der Mitarbeiter, sondern trägt auch zur emotionalen Bindung bei. Die wiederrum ist ein wichtiger Faktor für die mentale Gesundheit. Und sind wir doch mal ehrlich: wenn wir schon 10-12 Stunden im Büro verbringen, dann sollen wir uns auch wohl und geschätzt fühlen.