Was ist ein Geschäftsprozess?

Ein Geschäftsprozess stellt eine Kette einzelner Arbeitsschritte dar, um ein bestimmtes unternehmerisches Ziel zu erreichen.

Der Begriff lässt sich ganz allgemein aus dem lateinischen „procedere“ = „Voranschreiten“ ableiten. Rückt man den Begriff „Prozess“ in unternehmerisches Licht, meint man eine Abfolge von miteinander verbundenen Aktivitäten, mit dem Ziel, ein bestimmtes betriebliches oder geschäftliches Ziel zu erreichen.

Ein jeder Prozess startet mit einem „Input“. Dabei handelt es sich um eine Eingabe, die es braucht, damit der Prozess überhaupt starten kann. Während dem Prozess wird durch den Einsatz von  Ressourcen (Arbeitskräfte, Maschinen oder Daten), ein „Output“ erzeugt.

Die technische Realisierung von Geschäftsprozessen bezeichnet man als Workflow.

Eigenschaften eines Geschäftsprozesses

  • Ein Geschäftsprozess ist eine Kette, die vom Kunden ausgeht und bei der Kundenzufriedenheit endet.
  • Ein jeder Geschäftsprozess ist in einzelne Teilprozesse unterteilt.
  • Pro Prozess gibt es einen Verantwortlichen – einen sogenannten „process-owner“
  • Ein jeder Prozess verfolgt ein klar definiertes Ziel.
  • Zur Erfüllung eines definierten Zieles, braucht es definierte Ressourcen.

Die 3 Arten von Geschäftsprozessen

  1. Kernprozesse

Dabei handelt es sich um Prozesse eines Unternehmens, mit denen die Hauptleistung eines Unternehmens erbracht wird. Man nennt sie auch Wertschöpfungsprozesse.

  1. Managementprozesse

Diese Prozesse dienen der Steuerung des Unternehmens und der zielorientierten Führung. Sie beschäftigen sich mit dem Festlegen von Zielen, mit der Personalführung, dem Risiko- und Finanzmanagement, sowie dem Qualitätsmanagement und mit der Umsetzung der Unternehmensstrategie.

  1. Unterstützende Prozesse

Support-Prozesse unterstützen die Kernprozesse. Sie besitzen selbst keine Wertschöpfung. Sie unterstützen mit IT, EDV, Personalverwaltung, Instandhaltung, Buchhaltung und Datenverarbeitung.