Was bedeutet Mindmapping?

Mindmapping ist eine Strukturierungstechnik, mit deren Hilfe der Inhalt einfach und verständlich visualisiert werden kann.

Tony Buzan – ein englischer Autor, Redner und Trainer – hat den Begriff Mindmap stark geprägt und für die Verbreitung dieser Methode gesorgt.

Mindmapping im Detail

Mit einer Mindmap ist es möglich eine Reihe von Informationen in ein Diagramm zu verwandeln, welches so strukturiert  ist, wie unser Gehirn funktioniert. Es handelt sich also um eine sehr effiziente Notiz – und Merktechnik, mit der die Funktion des menschlichen Gehirns optimal ausgenutzt wird. Außerdem regt Mindmapping die Kreativität an.

Durch eine Mindmap kann die volle Leistungsfähigkeit des Gehirns ausgeschöpft werden. Die linke Gehirnhälfte ist für das analytische Denken zuständig – einfache Listen nutzen diese Seite des Gehirns. Die rechte Gehirnhälfte ist für das bildliche Vorstellungsvermögen verantwortlich. Um eine Mindmap zu erfassen, werden also beide Gehirnhälften aktiv.

Wie ist eine Mindmap aufgebaut?

  1. Da eine Mindmap so strukturiert ist, wie unser Gehirn funktioniert, wird die Mindmap im Querformat niedergeschrieben.
  2. Im nächsten Schritt, schreibt man das Thema in Form eines Schlagwortes in die Mitte des Blattes.
  3. Im Anschluss werden alle Informationen (auf einem Schmierzettel) – die man mit dem Schlagwort in Verbindung bringt – notiert. Vorerst noch ohne einer Reihenfolge – ein reines Brainstorming.
  4. Nun müssen diese Ideen geordnet werden. An das zentrale Thema werden nun sogenannte Hauptäste gehängt. Diese Äste spiegeln die Gedanken zum Thema wider und sind die Oberthemen. Von diesen Hauptästen können Zweige wegführen, die wiederrum die Gedanken zu den jeweiligen Oberthemen darstellen usw.
  5. Es sollte grundsätzlich mit Schlagworten gearbeitet werden, anstatt mit ganzen Sätzen.
  6. Unser Gehirn kommt mit bildlichen Darstellungen besser klar, als mit Textzeilen allein – mit kleinen Icons wird die Mindmap noch verständlicher.
  7. Auch Farben, um Themen voneinander zu trennen, machen die Mindmap noch aussagekräftiger.

Wofür eignet sich Mindmapping?

Beinahe jedes Thema und jede Aufgabe kann mittels Mindmapping bearbeitet werden. Diese universelle Einsatzfähigkeit macht Mindmapping zu einer äußerst beliebten Methode.

  • Projektplanung
  • Vorbereitung von Referaten, Reden und Seminaren
  • Organisation einer Veranstaltung
  • Planung von Meetings und Besprechungen
  • Persönliches Brainstorming
  • Erstellen von to-do-Listen

Vorteile des Mindmappings

  • Mindmapping fördert die Kreativität.
  • Komplexe Zusammenhänge werden durch die optische Darstellung verständlicher.
  • Es können immer neue Informationen hinzugefügt werden. Mindmaps sind in der Gestaltung und Handhabung äußerst flexibel.
  • Grafische Darstellungen prägen sich leichter ins Gehirn ein.
  • Mit Mindmaps gewinnt man Zeit.
  • Sie sind übersichtlich.
  • Im Vergleich zu intuitivem Management, bewahrt Mindmapping vor Stress. Alle Gedanken und Informationen zu einem Thema kommen in eine Mindmap.
  • Universelle Einsatzmöglichkeit